Thüringer Tischtennisplattenhersteller entscheidet sich für Mikrogasturbinen

09.05.2016

Ein Thüringer Tischtennisplattenhersteller hat sich entschieden in Kraft-Wärme-Kopplung zu investieren. Das traditionsreiche Unternehmen betreibt eine Pulverbeschichtungsanlage und nutzt zukünftig das heiße Abgas der Turbine um den Haftwassertrockner vorzuheizen.

Der vorhandene Brenner wird somit nur noch redundant betrieben. Das Abgas, was aus dem Haftwassertrockner wieder austritt, wird mittels Wärmetauscher runter gekühlt und wird zur Warmwassererzeugung verwendet.

Der durch die Turbine erzeugte Strom kann direkt im Unternehmen für die Produktionsprozesse genutzt werden. Überschüssiger Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist.

Durch diese Art der Eigenstromerzeugung mit Abwärmenutzung können teure Primärenergiekosten gespart werden.