EU verlängert die Übergangsregelung für die EEG-Umlage

02.08.2018

Betreiber von neuen KWK-Anlagen, die seit dem 1.8.2014 in Betrieb gegangen sind, müssen auf Grundlage des EU-Kommissions-Entscheids vom 1.8.2018 für das Jahre 2018  für selbstgenutzten KWK-Strom lediglich 40% der vollständigen EEG-Umlage abführen. Diese Regelung gilt voraussichtlich für alle hocheffizienten KWK-Anlagen, die von §61b Nr. 2 EEG erfasst werden. Eine Leistungsbeschränkung scheint für die Verlängerung der Übergangszeit nicht zu existieren.

KWK-Anlagenbetreiber, die im Jahre 2018  für den selbstgenutzten Strom eine vollständige EEG-Umlage entrichtet haben, werden die Mehraufwendungen wahrscheinlich zeitnah zurückfordern können.

Link zur Pressemitteilung der europäischen Kommission