Endlich Verständigung bei EEG-Eigenversorgung erzielt!

09.05.2018

Treffen des Bundeswirtschaftsministers Altmaier mit Wettbewerbskommissarin Vestager in Berlin

Bundeswirtschaftsminister Altmaier und EU Wettbewerbskomissarin Margrethe Vestager konnten sich beim gestrigen Treffen im Bundeswirtschaftsministerium vorbehaltlich einer abschließenden Prüfung und Entscheidung durch die EU-Kommision auf die folgenden, gemeinsamen Grundsätze einigen: 

1.     KWK-Neuanlagen unter 1 MW el. sowie über 10 MW el. zahlen auch            künftig nur 40 Prozent der EEG-Umlage.

2.     Alle KWK-Neuanlagen in stromintensiven Unternehmen werden mit            40 Prozent der EEG-Umlage belastet.

3.     Für die übrigen KWK-Neuanlagen bleibt es bei 40 Prozent EEG-                    Umlage, sofern die Anlagen weniger als 3.500 Vollbenutzungs-                      stunden im Jahr laufen. Bei Anlagen mit höherer Auslastung steigt                die durchschnittliche Umlage kontinuierlich an. Betrachtet man den            gesamten Eigenverbrauch, gelten bei mehr als 7.000 Vollbenutzungs-          stunden dann 100 Prozent.

4.     Für KWK-Neuanlagen gemäß Punkt 3, die zwischen dem                                1. August 2014 und Ende 2017 errichtet wurden, gilt eine abgestufte          Übergangsregelung bis 2019 bzw. 2020.

5.     Zudem gilt eine Rückwirkung der Einigung zum 1.1.2018. Somit                    fließen Teile der gezahlten 100 %-igen EEG-Umlage wieder an die                KWK- Anlagenbetreiber zurück.

Link zur Meldung des BMWi