2xC65 für Erdgasspeichergesellschaft in Jemgum

08.12.2015

Die Max Streicher GmbH bietet für KWK-Anlagen eine technische Lösung, die eine effiziente Nutzung der betrieblich anfallenden Restgasmengen eröffnet. Diese werden in Jemgum erstmalig durch den Einsatz moderner Mikrogasturbinen in Strom und Wärme umgesetzt.

Die nur 1 x 0,6 Meter große Mikrogasturbine ist „verpackt“, um die Wärmeverluste zu vermindern.

Im Sinne eines verantwortungsvollen Umgangs mit natürlichen Ressourcen wird die so gewonnene Energie dann in die bestehenden Anlagensysteme rückgeführt.

Die Erdgasspeichergesellschaft astora GmbH & Co. KG errichtet im ostfriesischen Jemgum einen der größten Erdgaskavernenspeicher Deutschlands. Das geplante Arbeitsvolumen beträgt bis zu 1 Milliarde m³ Erdgas. Zur Einlagerung des Erdgases in den unterirdischen Kavernen wird dieses mit Hilfe von Verdichtern auf einen Druck von bis zu 200 bar komprimiert. Dabei fällt vorgenanntes Sperr- oder Sealgas an, das bisher unter hohem Energieaufwand nochmals verdichtet und in den Speicher eingebracht wurde.

Streicher hat nun eine KWK-Einheit geliefert, die durch innovative Technologie eine effizientere Nutzung dieser Sperrgase eröffnet. Mit der Anlage, die sich in einem 3,5 Meter hohen und 12 Meter langen Container befindet, kann das anfallende Gas nun in Energie umgesetzt und anschließend in die bestehende Infrastruktur der Verdichtungs- und Gasaufbereitungsanlage rückgeführt und dort verwendet werden.